In diesem Schuljahr nehmen zwei unserer Klassen an einem Inklusionsprojekt statt, das in Kooperation mit ÖkoNet gGmbH in der Biolandgärtnerei „rhizom“ stattfindet. „rhizom“ unterhält einen Schullehrgarten, den wir mit mehreren Klassen seit etwa fünf Jahren mehrfach im Sommer besuchen, um dort Gemüse und Kräuter zu pflanzen, zu ernten und zu probieren. Empfangen werden wir dort von der Biologin Angela Landt, die einfühlsam und alle Sinne ansprechend die verschiedenen Gemüsesorten und Kräuter vorstellt. Vor zwei Jahren wurden im Rahmen eines Projekts bereits Hochbeete angeschafft, die mit dem Rollstuhl unterfahrbar sind, sodass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam im Beet arbeiten können.
Nun kommen im Rahmen des Projekts „Naschbeete“ weitere Hochbeete hinzu. Diese sollen für Rollstuhlfahrende erreichbar mit essbaren Pflanzen bestückt werden, die alle Sinne ansprechen: das Schmecken, das Riechen, das Tasten und das Hören. Bepflanzt werden sie von den beiden teilnehmenden Klassen unserer Schule gemeinsam mit Kindern aus der Eltern-Kind-Gruppe „KEFI“, mit der sich die vierte Klasse zusammentun wird, bzw. mit einer Schülergruppe des Eduard-Nebelthau-Gymnasiums, mit der sich die neunte Klasse treffen wird.
So sollen die Schülerinnen und Schüler bzw. Kindergartenkinder miteinander und voneinander lernen: welche Gemüsesorten und Kräuter werden wie gepflanzt und wie geerntet? Wie schmecken sie und was kann man daraus herstellen? Wir freuen uns sehr auf die Vormittage draußen im Garten und auf die neu entstehenden Kontakte mit einer Schule und Kindertagesstätte aus der unmittelbaren Umgebung in Lesum.
Schule für körperliche und motorische Entwicklung
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